Ausgabe 8

3 ½ bis 4 Jahre Sicherer Ausflug mit Kindern

Ihr Kind wird mit jedem Tag selbstständiger – und es hat einen kaum zu zähmenden Bewegungsdrang. Es sprintet, hüpft, balanciert, läuft Treppen hinauf und wieder hinunter. Oft auch in der Nähe von Strassen. So vermeiden Sie auch auf Ausflügen Gefahren.

Machen Sie Ihr Kind mit den Gefahren des Strassenverkehrs vertraut.

  • Damit es nicht spontan auf die Strasse rennt.

Zu Fuss unterwegs

Wissen Sie noch, wie Sie das richtige Verhalten im Strassenverkehr gelernt haben? Nun ist es an Ihnen: Bringen Sie Ihren Kindern bei, wie man sich zu Fuss im Strassenverkehr richtig verhält. Bevor es ans Üben geht, hier noch eine kurze Erinnerungshilfe:

  • Kind an befahrenen Strassen immer an die Hand nehmen
  • Aufpassen, dass das Kind nicht auf die Strasse rennt
  • Kind auf der Innenseite des Trottoirs gehen lassen

Dann ein paar einfache Grundsätze, um das Verhalten im Strassenverkehr zu üben:

  • Kind vor dem Überqueren der Strasse immer anhalten lassen
  • Immer Fussgängerstreifen benützen, wenn einer in der Nähe ist
  • Kind bei Verkehrsampeln über die Bedeutung von Rot, Orange und Grün aufklären

Alles klar? Dann können Sie jetzt die bekannteste aller Regeln mit Ihren Kindern üben.

Warte.

Luege.

Lose.

Laufe.

Wenn sich Ihr Kind diese Regel bei Fussgängerstreifen zu Herzen nimmt und befolgt, kann nicht viel schief gehen. Wichtig: Sich auch bei Fussgängerstreifen mit Ampel an die Regel halten. Nicht alle Autos, Motorräder und Velos respektieren die Rechte der Fussgängerinnen und Fussgänger. Mehr Details zur Regel gibts auf dieser Seite.

Leider ist auf die Ampel nicht 100 % Verlass.

Spielen und herumtoben auf dem Spielplatz

Für sichere Abenteuer auf dem Spielplatz ist vor allem eines wichtig: Kein Velohelm auf dem Kopf und keine Schlüsselbänder um den Hals. So unverzichtbar der Helm auf dem Trottinett und Velo ist, so sehr kann er auf dem Spielplatz zur Gefahr werden. Die Riemen können sich bei Geräten und Netzen verheddern und zur Fangschlinge werden. Das Gleiche gilt für Schlüsselbänder.

  • Velohelm auf dem Spielplatz ablegen
  • Kind nicht auf Geräte und Einrichtungen zum Klettern heben, auf die es nicht selbstständig steigen kann

Kleine Kinder brauchen Freiraum.

Aber die Strasse ist kein Spielplatz.

Sicher springen – und wieder landen

Ein Trampolin katapultiert Kinder hoch in die Luft – ein Riesengaudi! Wenn aber etwas schiefgeht, landen die Kleinen unter Umständen im Kinderspital. Deshalb:

  • Kinder unter sechs Jahren nur unter ständiger Aufsicht hüpfen lassen
  • Immer nur ein Kind aufs Trampolin lassen

Legen Sie zusätzlich am besten für jedes Kind nur jeweils eine kurze Springdauer fest (weniger als eine Stunde). Und schliesslich: Schuhe ausziehen und keine Spielsachen oder Bälle aufs Trampolin nehmen.

Grössere Kinder machen kräftigere Sprünge. Kleinere Kinder können die starken Schläge auf dem Sprungtuch nicht auffangen. Die Folge: Schädigungen der Gelenke und der Wirbelsäule.

Nur ein Kind

Grillieren, picknicken und bräteln

Wie immer, wenn es um Feuer geht, ist Vorsicht besser als Nachsicht.

  • Streichhölzer, Feuerzeuge und Anzündmittel von Kindern fernhalten
  • Zum Anfeuern Anzündwürfel und Paste verwenden – keine flüssigen Anzündmittel wie Spiritus oder Benzin
  • Kinder nicht auf Taburettli oder Stuhl mitgrillieren lassen
  • Kinder nicht in der Nähe des Grills herumrennen lassen: deutlich machen, dass sie sich verbrennen können

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    Ruth Beer

    Ruth Beer

    Beraterin Schule und Familie

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