Ausgabe 12

5 ½ bis 6 Jahre Schutzausrüstung für den Notfall

Aus dem kleinen Baby ist ein grosses Kind geworden. Regeln sind ihm mittlerweile ein Begriff. Aber Vorsicht: Auch grössere Kinder verhalten sich oftmals spontan und unvorhersehbar. Schutz bei Sport & Co. bietet die passende Schutzausrüstung.
5 ½ bis 6 Jahre

Rüsten Sie Ihr Kind bei Spiel und Sport gut aus.

  • Damit es sich nicht verletzen kann.

Spiel und Sport: Vorbeugen statt heilen

Egal ob auf dem Velo, Trottinett oder Skateboard: Die richtige Schutzausrüstung beugt Verletzungen bei Stürzen vor. Gehen Sie mit gutem Beispiel voran und tragen auch Sie immer die entsprechende Ausrüstung. Und am besten lassen Sie Ihr Kind zuerst auf verkehrsfreien Plätzen üben.

  • Statten Sie das Kind mit geeigneter Schutzausrüstung aus. Dazu zählen stets der Helm, auf Trottinett und Rollbrett zusätzlich Handgelenk-, Ellbogen- und Knieschutz.
  • Lassen Sie es nur auf verkehrsfreien Plätzen fahren.

Vorbeugen ist besser ...

... als heilen.

Auf einem improvisierten Trainingsparcours mit Kurven und Kreuzungen lernt Ihr Kind spielend, mit seinem Rollgerät gewandt und sicher umzugehen.

Schulweg: alles bereit?

Bald ist es soweit: Der erste Schultag steht vor der Tür. Es lohnt sich, bereits einige Wochen vor dem ersten Schultag den Schulweg mit Ihrem Kind zu üben. Und zwar nicht nur einmal, sondern mehrmals. Das gibt Sicherheit.

  • Den sichersten und nicht den kürzesten Schulweg wählen und diesen mit dem Kind üben
  • Kind so lange wie nötig auf dem Schulweg begleiten
  • Das Kind auffordern, nur den geübten Weg zu benützen
  • Kind mit hellen Kleidern und reflektierenden Materialien gut sichtbar machen

Sie wissen bereits ausgezeichnet über Fragen rund um den Schulweg Bescheid? Perfekt. Testen Sie Ihr Wissen in unserem Quiz.

    *Pedibus: Kinder gehen in Begleitung einer erwachsenen Person als Gruppe zu Fuss zur Schule.

    Wie viele Personen befinden sich auf diesem Bild?

      Schwimmen mit Flügeli & Co.

      Die meisten Badeunfälle mit Kindern passieren, weil sie ungenügend beaufsichtigt werden. Deshalb gilt auch im Alter von fast sechs Jahren weiterhin: Augen auf!

      • Kind beim Baden und Schwimmen stets in Griffnähe überwachen – auch wenn es Schwimmhilfen trägt.
      • Schwimmflügel, Schwimmringe und Luftmatratzen schützen nicht vor Ertrinken.

      Die sechs goldenen Regeln der SLRG für ungetrübten Badespass

      Kinder nur begleitet ans Wasser lassen – kleine Kinder in Griffnähe beaufsichtigen.

      Nie alkoholisiert oder unter Drogen ins Wasser. Nie mit vollem oder ganz leerem Magen schwimmen.

      Luftmatratzen und Schwimmhilfen gehören nicht ins tiefe Wasser – sie bieten keine Sicherheit.

      Nie überhitzt ins Wasser springen! – Der Körper braucht Anpassungszeit.

      Nicht in trübe oder unbekannte Gewässer springen! – Unbekanntes kann Gefahren bergen.

      Lange Strecken nie alleine schwimmen! – Auch der besttrainierte Körper kann eine Schwäche erleiden.

      Noch mehr Tipps für unfallfreien Badespass mit Kindern gibts auf bfu.ch.

      Basteln und Werken mit Schere und Hammer

      Nun ist Ihr Kind alt genug, um den Umgang mit Werkzeugen zu lernen. Bringen Sie ihm bei, wie mit Schere, Messer, Handbohrer, Hammer, Zange und anderen Werkzeugen umzugehen ist – damit die Notfallapotheke im Schrank bleiben kann.

      • Dem Kind zeigen, wie man mit Werkzeugen wie Messer, Schere, Zangen, Hammer usw. umgeht
      • Werkzeuge nie offen liegen lassen, auch nicht bei kurzer Unterbrechung der Arbeit

      Sicher vorbereitet für den Notfall

      In der Spezialausgabe von OUUPS! sind die wichtigsten Telefonnummern, Tipps für die Soforthilfe und die Hausapotheke zusammengefasst.

      OUUPS! im Briefkasten

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      Kontakt

      Ruth Beer

      Ruth Beer

      Wiss. Mitarbeiterin Schule und Familie